Kleiderordnung

Hier sammeln wir Infos und Meinungen zur aktuellen „Kleiderordnung“ und Ideen für die weitere Vorgehensweise

11 Kommentare zu “Kleiderordnung
  1. Tanja . sagt:

    Ein herzliches Hallo an die Miteltern,
    unser Sohn wurde auch angesprochen, nicht täglich in Jogginghosen oder Laufhosen in die Schule zu kommen. Für mich ist das okay. Wir haben uns geeinigt, an den Sportunterrichttagen eine Sporthose zu tragen. An sonstigen Tagen zieht Junior eine Jeans an. Schon aus gegenseitigem Respekt, die Lehrer kommen (meist ) ebenfalls nicht in Jogginghose zum Unterricht. Ob ich anders denken würde, wenn ich ein Mädchen hätte …? Möglicherweise. Euch allen ein schönes Osterfest und sonnige Ferien !

    • Silke Meyer sagt:

      Herzlichen Dank für die Einladung für ein Gespräch zum Thema Kleiderordnung. Leider ist es mir nicht möglich, daran teilzunehmen da ich im Urlaub bin. Ich würde mich freuen, wenn es eine kurze Information über die erarbeiteten Inhalte des Gesprächs in diesem Blog gibt. Meine Position habe ich bereits mitgeteilt. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Wünsche allen frohe Ostern und bedanke mich für das Engagement herzliche Grüße Silke Meyer

  2. Seippel Evelyn sagt:

    Ich sehe das genau so !!!!
    Kleider zu verbieten die angemessen sind,nur weil man einen anderen Geschmack hat…Wo führt das hin…Ich habe gedacht meine Tochter ist auf einer Modernen,offenen,toleranten Schule,wo die Kinder ihre Persönlichkeit entfalten können.
    Anscheinend nicht!!!!
    Was hat das mit Unterricht,lernen und Leistung zu tun. Nur weil meine Tochter etwas kräftiger ist, kann Sie Leggings anziehen, wenn ihr dies gefällt,wenn man sich wohl fühlt.Sie wird dies weiterhin tun und ihren Standpunkt vertreten.Ich stehe da hinter ihr und werde Sie unterstützen.

    • Guido Henter sagt:

      Ich denke schon, dass wir hier aktiv werden sollten. Welche Möglichkeiten sehen die Eltern?

      • Dunja Grabar sagt:

        Ich denke, dass unbedingt zeitnah Gespräche mit den Tutoren geführt werden müssen, und würde mittlerweile auch Herrn Riedel bzw. Frau Junk mit einbeziehen sowie die Schulsozialarbeiter. Das ganze hat solche Ausmaße angenommen, Kinder fühlten sich persönlich angegriffen, manche haben geweint, andere protestiert, vielleicht können die Sozialarbeiter die Wogen etwas glätten.
        Auch bei den Eltern hat diese Kleiderordnung nur zu Unverständnis und Ablehnung geführt; ich glaube nicht, dass das Vorgehen der Tutoren mit der Schulleitung abgesprochen war. Diese Kleiderordnung gibt es auch nur in der 7a. Die Kinder tauschen sich ja aus und die Parallelklassen und andere Jahrgänge sind nicht betroffen.
        Und auch wenn die Motivation der Lehrer vielleicht darin lag, den Kindern Auswirkungen von unangemessener und zu freizügiger Kleidung aufzuzeigen, war dies der falsche Weg. Und ein Verbot des Tragens von Jeggings und Skinny Jeans etc. auszusprechen sowieso, denn diese Hosen kann man wirklich nicht als unangemessen bezeichnen.
        Diese Angelegenheit sollte dringend geklärt werden!

      • Kathrin sagt:

        Ich sehe das genauso. Die Gespräche mit allen Beteiligten sollten schnellstmöglich geführt werden, damit sich die Kinder wieder aus das Wesentliche konzentrieren können, das Lernen. Ich bin gerne bereit, mit den Tutoren ins Gespräch zu gehen, um schnell eine Lösung für dieses Problem zu finden.

  3. Kathrin sagt:

    Hallo zusammen,
    also diese „neue“ Kleiderordnung ist bei uns ebenfalls Thema Nr. 1. Meine Tochter hat sich ebenfalls am Freitag sehr darüber aufgeregt und findet, dass es unmöglich ist, sich jetzt sogar noch vorschreiben zu lassen, was sie anziehen darf und was nicht. Sie hat mich gefragt, was denn an einer Skinny Jeans „verboten“ wäre; leider konnte ich Ihr darauf nicht antworten. Meine Tochter wird auf jeden Fall weiterhin Ihre „verbotenen“ Hosen tragen, da sie sich in den normalen Weiten überhaupt nicht wohl fühlt. Ich denke, was im normalen Berufsleben an Kleidung erlaubt ist, sollte es auch in der Schule sein. Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Schule/Lehrerin den Schülern vorschreibt, was sie zu tragen haben und eine Aussage, die Kinder sollen die Schule wechseln, geht in meinen Augen gar nicht!
    Ich finde Frau Hermann sollte uns Eltern mal bitte erklären, was Sie jetzt auf einmal für ein enormes Problem mit der Kleidung unserer Kinder hat!
    Den Vorschlag mit dem Schulsozialarbeiter finde ich sehr gut, vielleicht kann der ja etwas vermitteln. Ich denke auf jeden Fall, dass dieses Thema noch nicht ausgestanden ist.
    Mich würde es interessieren, gibt es diese Vorschriften nur für die 7a oder gelten diese für die gesamte Schule (also auch für die LehrerInnen)?

  4. Silke Meyer sagt:

    Guten Tag, ich bin die Mutter von Mattis. Er hat mir von der Diskussion auch der geschlechtergetrennte Diskussion und der aktuellen Situation in der Klasse berichtet. In einigen Punkten bzw in sehr sehr vielen Punkten muss ich der Vorrednerin Recht geben. Ein Thema so zu diskutieren, das einzelne Jungen oder Mädchen sich persönlich angegriffen znd verletzt fühlen ist im Zusammenhang mit Kleidung nicht in Ordnung. Andererseits können wir hier nicht von Kindern sprechen wenn sie Kleidung tragen, die meiner Meinung nach in die (private) Erwachsenenwelt gehören. Dazu gehört für mich ein bauchfreies T-Shirt oder auch ein tief ausgeschnittenes Oberteil. Mein Sohn darf keine Jogginghose in die Schule anziehen. Er darf in seiner Freizeit eine Jogginghose tragen oder zum Sport. Für die Schule halte ich das nicht für angemessen. Ich denke hier ist ein öffentlicher Raum und nicht mein privater Raum. Ich finde, es gibt Situationen und Orte, in denen ich mich an eine gewisse Kleiderordnung halten muss. Dazu gehört für mich der religiöse Raum, der berufliche oder der schulische also der institutionalisierte Raum. Hier geht es auch um die Frage der Akzeptanz von modischen Strömung. Und vielleicht ist ist die Schule einfach auch ein Ort, an der nicht jede Mode mitgemacht werden muss. Für sehr wichtig halte ich es, ganze Thema sensibler zu besprechen und zwischen persönlicher Haltung und Werteorientierung und der Schulordnung zu unterscheiden. Die Idee, der Einbeziehung der Schulsozialarbeit halte ich für eine sehr gute.
    Herzliche Grüße Silke Meyer

  5. Tanja sagt:

    Hallo,
    ich bin da etwas zwiegespalten da ich Junge und Mädchen zu Hause habe, die beide nach Salmtal gehen…mein Sohn beschwert sich schon seitdem er auf der Schule ist, dass er keine Sporthosen tragen darf, die Mädchen aber Leggings. Eigentlich hat er ja damit recht. Meine Tochter war über die neue Anordnung sehr empört, vor allem weil die Lehrerin wohl sagte, dass wäre jetzt so, weil manche wie eine „Presswurst“ aussehen würden. Diese Aussage finde ich schon unverschämt!
    Ich persönlich finde es nicht gut, wenn Kleidung vorgeschrieben wird. Was die Eltern zu Hause durchgehen lassen, dürfte auch für die Schule okay sein…
    Mein Sohn zieht „auf eigene Gefahr“ hin an Sporttagen eine Sporthose an und bisher gab es noch keinen Ärger, meine Tochter wird ihre Leggings wohl auch weiter tragen.
    Wenn Sie deshalb die Hausordnung abschreiben müssten, ist das aber auch ihre Sache. Jedoch werde ich sie deshalb auf gar keinen Umständen in der Schule abholen, weiß nicht, wie sich das die Lehrer der 7a vorstellen…in der 5. Klasse geht es da „nur“ um Strafarbeit.

  6. Dunja sagt:

    Hallo zusammen!
    Ich möchte die neue „Kleiderordnung“, die Frau Herrmann für unsere Klasse angeordnet hat, zur Diskussion stellen.
    Bereits zu Beginn von Klasse 5 wurde den Kindern von Seiten des Tutors nahegelegt, nicht mit Jogginghosen zur Schule zu kommen. Das wurde von einigen bereits kritisch gesehen, aber wohl von Kindern und Eltern akzeptiert. Nun heißt es von Seiten der Tutorin, dass die Mädels keine Leggings, Jeggings oder Skinny Jeans mehr tragen „dürfen“, ebenfalls keine bauchfreien und tief ausgeschnittenen Oberteile. Wobei ich das mit den knappen Oberteilen noch nachvollziehen kann…
    Jedenfalls hatte wohl gestern ein Mädel noch eine Leggings an, bekam Ärger und traute sich heute nur noch mit „normaler“ Hose zur Schule…
    Meine Tochter besitzt lediglich die aufgelisteten „verbotenen“ Hosen und wird diese auch weiter tragen. Das ist normale alltägliche Kleidung, ordentlich und überall vertreten. Und das werden wir nicht ändern.
    Eine solche Bekleidungsvorschrift ist für mich absolut inakzeptabel.
    Als das Thema im Unterricht aufkam, haben einige der Mädels auch direkt protestiert – zurecht.
    Es hieß wohl auch, wenn sich eine nicht dran hält, würden die Eltern informiert und das Kind müsse dann abgeholt werden.
    Das ist lächerlich. Mein Chef erzählt mir was anderes, wenn ich angerufen werde, um mein Kind abzuholen, weil der Lehrerin nicht gefällt, was es an hat:-).
    Wie seht ihr das?
    Ergäzung vom 28.03.2018:
    Nachdem die Kleidung am Freitag in der KL- Stunde wieder thematisiert wurde und der Klasse dabei getrennt (Herr Hallerbach mit den Jungs und Frau Herrmann mit den Mädels) ordentliche Bekleidung nahe gelegt wurde, habe ich meiner Tochter geraten, mit ihren befreundeten Klassenkammeradinnen diesbezüglich die Schulsozialarbeiter aufzusuchen.
    Ich kann auch nur weitergeben, was ich über Dritte (hauptsächlich meine Tochter und teilweise deren Freundinnen) in Erfahrung bringen konnte. Jedenfalls waren die Mädels sehr aufgebracht, da zwei kräftigere Mitschülerinnen wohl auch persönlich angegriffen wurden und geweint haben.
    Frau Herrmann sagte wohl u.a. ‚ Wer eine Jogginghose trägt hat die Kontrolle über sein Leben verloren‘. Zitat von Karl Lagerfeld.
    Und die Mädels sollten über ihre Wirkung nachdenken, z.b. bei kurzen engen Oberteilen etc.
    Selbstverständlich sollen Kinder in angemessener Kleidung zur Schule kommen und nicht dreckig, meines Erachtens auch nicht unbedingt bauchfrei oder tief ausgeschnitten und auch nicht unbedingt mit Hotpants.
    Doch den Kindern zu sagen ‚wenn ihr in Leggings oder sonstigen engen Hosen die Treppen hochgeht und die Leute hinter euch können durch eure Hosen die Konturen eurer Unterwäsche sehen und teilweise kann man sogar die Schamlippen durch eure engen Hosen erkennen‘, dann geht das zu weit.
    Und den kräftigeren Mädels nahe zu legen eine lange Weste überzuziehen damit man von hinten nichts sieht, ebenfalls.
    Dann noch zu sagen ‚ ihr wisst in eurem Alter ja noch gar nicht wie man sich angemessen kleidet‘, ist auch eine Beleidigung gegen die Eltern, denn wir segnen ja die Kleidung unserer Kinder ab.
    Meine Tochter selbst wurde bisher zwar noch nicht auf unangemessene Kleidung angesprochen, doch regt mich dieses Thema sehr auf und ich wundere mich, dass nicht mehr Reaktionen von anderen Eltern kamen.
    Dass Eltern sogar aus Angst vor Auswirkungen auf ihre Kinder ‚kuschen‘ und ihre Kinder wirklich nur noch mit ‚weiten‘ Jeans oder anderen Hosen gehen lassen.
    Frau Herrmann macht den Kindern mit ihrer Kleiderordnung unnötig Druck.
    Und Aussagen wie ‚Herr Riedel geht in wenigen Jahren, dann kommt eine neue Schulordnung‘ oder ‚ihr könnt ja die Schule wechseln wenn euch das nicht passt‘ machen die Situation nicht besser.
    Genauso wenig dass die Kinder, die mit Leggings zur Schule kommen, in der Klasse einen bereitliegenden Rock überziehen sollen oder bei falschem Oberteil ein bereitliegendes T-Shirt.
    Wie gesagt, das sind Aussagen, die ich nur weitergeben kann, da ich selbst nicht dabei war. Doch selbst wenn die Mädchen in ihrer Entrüstung übertrieben haben sollten, bleibt da genug Wahrheit, die ich nicht gut heißen kann. Selbst wenn Frau Herrmann die Mädchen mit Ihrer Kleiderordnung vielleicht nur schützen möchte, ist das ein zu großer Eingriff in die freie Persönlichkeitsentfaltung. Und dass einige Kinder dann weinend in der Klasse sitzen geht gar nicht.
    Ich hatte bereits selbst überlegt mich morgen mit den Schulsozialarbeitern in Verbindung zu setzen, damit da möglichst schnell entgegen gewirkt werden kann.
    Sollten Sie das anders sehen oder lieber selbst andere Wege einschlagen wollen, ich bin gerne bereit Sie zu unterstützen.

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